Lukas Sternath

2001 in Wien geboren, sorgte Lukas Sternath beim 71. Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München im September 2022 für Aufsehen. Neben dem 1. Preis wurden ihm sieben Sonderpreise zugesprochen, darunter der Publikumspreis sowie der Preis für die Beste Interpretation der Auftragskomposition. Nominiert von Musikverein Wien und Konzerthaus Wien sowie der Philharmonie Luxembourg wurde Lukas Sternath zum ECHO Rising Star der Saison 2024/25 gekürt. Im September 2025 gab er sein spektakuläres Debüt bei den BBC Proms mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung des Chefdirigenten Sakari Oramo – das erste klassisches Musikprogramm der BBC, das immersiv für Apple Vision Pro gefilmt wurde. Zuvor hatte die BBC Lukas Sternath als BBC Radio 3 New Generation Artist bis 2027 ausgewählt. Im Herbst 2025 gab Lukas Sternath sein vielgefeiertes Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Tugan Sokhiev in Wien sowie auf Tournee nach Bratislava, Hamburg und Luxemburg. Seit der Saison 2025/26 kuratiert er den „Lukas-Sternath-Zyklus” im Brahms-Saal des Musikvereins Wien mit Rezitalen, Liederabenden und Kammermusikabenden – ein Novum in der Geschichte des Hauses. Lukas Sternath ist Träger des renommierten Terence Judd-Hallé Award 2026, der in Zusammenarbeit mit dem Hallé im Frühjahr 2027 verliehen wird.

In der Saison 2026/27 gibt Lukas Sternath sein Nordamerika-Rezitaldebüt im Symphony Center Chicago und setzt seine Tournee fort zur La Jolla Music Society, den Cal Performances in Berkeley, der Vancouver Recital Society, der Weill Hall der Carnegie Hall sowie zu Vivo Performing Arts Boston. Zudem kehrt er zum Lucerne Festival zurück, wo er mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Riccardo Chailly musiziert, und setzt seine enge Zusammenarbeit mit den Bamberger Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Jakub Hrůša auf Tourneen durch Deutschland und Italien fort. Weitere Orchestereinladungen führen ihn zum Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall sowie zum Philharmonia Orchestra London im Konzerthaus Dortmund und der Philharmonie Köln. Rezitale gibt er unter anderem in der Wigmore Hall in London, im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus, in der Alten Oper Frankfurt, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris und im Concertgebouw Amsterdam.

In vergangenen Spielzeiten gab Lukas Sternath seine Rezital-Debüts in der Hamburger Elbphilharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Essen, beim Klavier‑Festival Ruhr, dem Festival Heidelberger Frühling, dem Festspielhaus Baden-Baden, im Prinzregententheater München, im Bozar und Flagey in Brüssel, im Palau de la Música Barcelona sowie in der Wigmore Hall in London. Als Solist arbeitete er unter anderem zusammen mit der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Mahler Chamber Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, den Wiener Symphonikern und dem SWR Symphonieorchester, unter der Leitung von Dirigenten wie Ádám Fischer, Daniele Gatti, Andrés Orozco-Estrada, Tarmo Peltokoski, Lahav Shani und Kazuki Yamada.

Schon früh drehte sich im Leben von Lukas Sternath alles um die Musik – als Wiener Sängerknabe bereiste er die Welt und konzertierte auf den großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens. Seine musikalische Ausbildung am Klavier erhielt er bei Anna Malikova und Alma Sauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2025 schloss er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in den Klassen von Igor Levit und Paul Lewis ab. Lukas Sternath ist Steinway Artist und lebt in Wien.

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